Das Smart Home sorgt besonders in den Bereichen Sicherheit, Komfort und Energiesparen für erhebliche Verbesserungen. In diesem Ratgeber konzentrieren wir uns auf den Punkt des Stromsparens. Wir zeigen die besten Wege auf, die fantastischen Möglichkeit des Smart Homes für die Einsparung von Strom zu nutzen. Die Gewinner sind die Umwelt und der Kunde, der sich über eine niedrige Stromrechnung freut. Gerade in Zeiten, in denen der Strom immer teurer wird, kommen die ökologischen Methoden des Internets der Dinge (IoT) sehr gelegen.

Aufgeschlüsselter Stromverbrauch

Der Gang zum Stromzähler kann je nach Haushalt mühselig sein. Zudem liefert er über den tatsächlichen Stromverbrauch der einzelnen Haushaltsgeräte nie ein genaues Bild. Der Kunde kann sich der Wahrheit, welche Geräte für welchen Stromverbrauch verantwortlich sind, nur wenig annähern. Ganz anders verhält sich die Sache allerdings mit dem Smart Home. Zu den vielfältigen Möglichkeiten der Einsparung von Strom gehört die passgenaue Auflistung über den Stromverbrauch einzelner Geräte. Auf diese Weise lassen sich Stromfresser identifizieren, damit der Kunde sein zukünftiges Stromverhalten mit diesem Wissen verknüpfen kann. Zu diesen und mehr Aspekten zum Smart Home lesen Sie auch: https://www.homeandsmart.de/

Die Heizung automatisieren und ihren Gebrauch am Bedarf anpassen

Erhebliches Energieeinsparpotenzial liegt in den Heißsystemen verborgen, die für 80 bis 90 % des gesamten Energieverbrauchs im Haushalt verantwortlich sind. Wer hingegen seine Heizung mit dem Smart Home vernetzt, kann in Zukunft unnötigen Energieverbrauch vermeiden. In der Folge reagieren die Heizungen mittels Sensoren auf die Einflüsse der Umwelt. Steht etwa ein Fenster auf Kippe oder ist auf, reagiert die smarte Heizung und regelt ihren Energieverbrauch herunter. Wer seine Heizung zudem so einstellt, dass diese sich zu den Arbeitszeiten und immer dann, wenn längere Zeit niemand im Haus ist, ausschaltet, kann noch viel mehr an Heizenergie einsparen.

Schluss mit dem Standby-Modus und Energieverschwendung

Erhebliche Energiemengen werden auch verschleudert, weil sich zu viele Geräte ständig im Standby-Modus befinden. Für dieses Problem bietet das IoT intelligente Zwischenstecker, mit denen die unnötig laufenden Geräte sofort vom Netz genommen werden. Dies funktioniert übrigens auch per Smartphone-App, Fernbedienung und Zeitschaltuhr.

Auch das Licht ist ständig an, obwohl dieses nicht notwendig ist. Um dieses Problem zu vermeiden, hilft es, seine Beleuchtung mit Bewegungssensoren auszustatten. In der Folge geht das Licht nur an, wenn sich jemand dem betreffenden Raum nähert. Bleibt die Person in diesem Raum, bleibt das Licht an, entfernt sie sich wieder, geht auch das Licht wieder aus.

Selbstverständlich erkennt die smarte Beleuchtung mittels Sensoren auch, ob das Einschalten des Lichts gerade erforderlich ist. Melden die Sensoren nämlich auch ohne Licht eine ausreichende Helligkeit, wird die Lichtquelle gar nicht erst eingeschaltet. Mit dem Ofen lässt sich ebenfalls trefflich Energie sparen. So wird das Kochfeld beispielsweise immer nur in dem Maße wie nötig aufgeheizt, während die mit dem Herd vernetzte Dunstabzugshaube sich dem Energielevel anpasst.

Das Smart Home mit Photovoltaikanlagen kombinieren

Im Zuge der Energiewende nehmen die Photovoltaikanlagen auf den Dächern einen immer größeren Stellenwert ein. Die Sonnenenergie absorbierenden Fenster auf den Dächern sind uns bereits so vertraut wie die Windräder in der Landschaft. Mit dem Smart Home funktioniert die Energiegewinnung nun noch besser. Das IoT beendet nämlich die Abhängigkeit vom Wetter. Durch das System der Lastverschiebung wird gerade nicht benötigte Energie zwischengespeichert oder für Geräte genutzt, deren Stromzufuhr verschiebbar ist.

Ausnutzung der Tagestarife

Eine andere attraktive Art, Energie zu sparen, besteht in der bestmöglichen Ausnutzung der jeweiligen Tagestarife im eigenen Stromvertrag. Auf diese Weise lassen sich regelmäßige Tätigkeiten, bei denen die eigene Anwesenheit nicht erforderlich ist, zum Beispiel auf die günstigen Nachtstunden verlegen. Die eigenen Geräte gehen also immer dann vorzugsweise an, wenn der Stromverbrauch momentan am günstigsten ist.

Ein Land, das sich um das Wohlergehen der Bevölkerung sowie sich um soziale Gerechtigkeit bemüht, wird als Sozialstaat bezeichnet.

Aber auch die Struktur von Sozialstaaten wird sich zunehmend ändern, da gewisse Probleme immer größer werden.

Die Menschen werden immer älter

Dadurch, dass die Nachwuchsrate stetig abnimmt und sich die medizinische Versorgung ständig verbessert, erhöht sich das Alter der Bevölkerung. Der Ausgleich zwischen alten und jungen Menschen wird immer kleiner, da immer weniger junge Menschen nachkommen.

Auch, wenn die Einwanderungsrate hoch ist, kann sie das Problem nicht abdecken.

Natürlich verursacht diese Konstellation auch weitere Konsequenzen:

  • Zu wenig Personal in Altersheimen/Pflegeheimen
  • Das Verhältnis zwischen den Menschen, die Geld in Anspruch nehmen (Rente) und den Personen, die einzahlen (Steuerzahler, Erwerbstätige) wird immer schlechter, sodass am Ende die Renten gekürzt werden müssen.

Um diesem Problem vorzubeugen, sollte man sich bereits in jungen Jahren um eine weitere Einnahmequelle für das hohe Alter kümmern. Sie können nicht nur in einen Pensionsfond einzahlen, sondern auch der Aktienmarkt ist in diesem Zusammenhang von großer Bedeutung. Genauere Informationen wie der Aktienmarkt funktioniert erhalten Sie hier.

  • Gesundheitssystem steht unter hohem Druck – durch die erhöhte Lebenserwartung (die durch immer neuere Technologien verursacht wird), nehmen ältere Menschen sehr häufig gesundheitliche Leistungen in Anspruch, aber gleichzeitig sinken die Einzahlungen, da weniger junge Personen im Staat leben.
  • Wissenschaftler gehen auch davon aus, dass die Pflegebedürftigkeit und die chronischen Krankheiten von älteren Menschen zunehmen.

Weniger Personal in öffentlichen Stellen

Dadurch, dass immer weniger Beiträge eingezahlt werden und trotzdem viele Gesundheitsleistungen in Anspruch genommen werden, haben die Krankenhäuser und andere öffentliche Gesundheitseinrichtungen weniger Geld, um neues Personal einzustellen.

Die daraus resultierenden Probleme:

  • Lange Wartezeiten in Krankenhäuser
  • Das Gefühl nur eine Nummer zu sein, da die Ärzte und Krankenpfleger unter Stress stehen
  • Schlechtere Diagnose, da nicht genügend Zeit vorhanden ist

Fazit!

Ein Sozialstaat hat das Ziel für die Bevölkerung da zu sein, aber aufgrund vom großen Wandel ergeben sich zunehmend verschiedene Probleme.

Interessieren Sie sich für die Debatte zum Sozialstaat können Sie hier lesen: https://drwn.de/de/donbass-eine-bestandsaufnahme/.

In den frühen 2000er Jahren startete Deutschland einen Kurs zur Verringerung des Wachstumsdefizits in Verbindung mit strukturellen Arbeitsmarktreformen. Sie senkte die Einkommenssteuern, um das Wachstum zu verbessern, und führte wichtige Arbeitsmarktreformen durch, um die Arbeitsanreize zu verbessern und die Produktivität des verarbeitenden Gewerbes zu steigern.

Um die Kosten für das staatliche Rentenprogramm zu senken, wurde das gesetzliche Renteneintrittsalter angehoben, Vorruhestandsregelungen beseitigt und die Berechnung der Rentenzahlungen geändert. Deutschland hat auch Kürzungen bei den Löhnen des öffentlichen Sektors (z. B. keine weihnachtlichen Sonderzahlungen mehr) und geringere Subventionen für bestimmte Branchen beschlossen.

Dieser Ansatz gab Deutschland die starke Grundlage, die es brauchte, um einen weltweiten wirtschaftlichen Einbruch zu überstehen, der Europa besonders hart traf.

Platz

Länder auf der ganzen Welt, die diesem Modell folgten und ihre Budgets vor dem Ausbruch der Großen Rezession in Schach hielten und ihre Berechtigungsprogramme reformierten, entwickelten sich einem neuen Bericht der The Heritage Foundation zufolge besser als Länder, die die notwendigen Reformen nicht durchführten.

“Länder, die vor der Großen Rezession fiskalische Verantwortung übernahmen und ihre Ansprüche reformierten, hatten während der Krise eine weitaus größere politische Flexibilität und waren weniger anfällig für einen schweren oder anhaltenden Einbruch”, sagte Salim Furth, der Hauptautor des Berichts.

Die Heritage-Studie befasste sich mit Daten zur Finanzpolitik in Europa seit 2007. Sie ergab, dass die politischen Entscheidungsträger in Europa, den USA und anderswo von einer Vielzahl von Erkenntnissen profitieren können.
Während der Rezession profitierte Deutschland von einer Alternative zur erweiterten Arbeitslosigkeit: der Kurzarbeit. Kurzarbeit ist ein Bundeszuschuss, der einen Teil des Lohnausfalls für Arbeitnehmer ausmacht, deren Arbeitszeit aufgrund zyklischer Nachfragerückgänge vorübergehend reduziert wird. Ziel ist es, die Arbeitgeber zu ermutigen, geschultes Personal zu halten, damit sich die Produktion als Reaktion auf die sich erholende Nachfrage schneller erholen kann.

Besuch

Indem die deutschen Hersteller die Belegschaft während der Rezession nicht entlassen, sondern beschäftigen, könnten sie die steigende Nachfrage rasch nutzen, wenn sich die Weltwirtschaft bessert. Staatliche Eingriffe sind mit Kosten und unbeabsichtigten Konsequenzen verbunden. Angesichts der Wahl zwischen einer Ausweitung des Arbeitslosengeldes oder einer vorübergehenden Verkürzung der Arbeitszeit erwies sich letzteres im deutschen Kontext jedoch als erfolgreich.

Obwohl große Rettungspakete und Konjunkturanreize während der Rezession die Staatsverschuldung in Deutschland stark anstiegen ließen, reagierte das Land mit einer Schuldenbremse nach Schweizer Art und einem sparsamen Budget, um dorthin zu gelangen.

Andererseits sind die USA auf dem besten Weg, nicht tragfähige Schulden anzuhäufen, was laut dem Congressional Budget Office „das Risiko einer Finanzkrise erhöht, in der Investoren so viel Vertrauen in die Fähigkeit der Regierung verlieren würden, ihren Haushalt zu verwalten, dass die Regierung wäre nicht in der Lage, zu erschwinglichen Konditionen zu leihen. “

Abgesehen von einer von Schulden getriebenen Finanzkrise sind die USA aufgrund der hohen Verschuldung auch nicht auf externe Schocks vorbereitet, da “der Gesetzgeber weniger Flexibilität hätte als sonst, um mit Steuer- und Ausgabenpolitik auf unerwartete Herausforderungen zu reagieren”.

1. Obwohl Deutschland mit Gegenwind konfrontiert ist – seine Wirtschaft ist immer noch weniger frei als die USA und seine demografischen Herausforderungen sind noch größer -, zeigt die Erfahrung des europäischen Kraftwerks während der Rezession, dass die Vorbereitung der Schlüssel zur Bewältigung von Wetterkrisen ist.

Um die USA auf die bevorstehenden Krisen vorzubereiten, sollten die Gesetzgeber die Ausgaben und die Schulden mit Anspruchsreformen kontrollieren. Die Zeit zum Handeln ist jetzt, bevor die nächste Krise zuschlägt.

Das russische Finanzministerium will die Überführung der Einlagen von Bürgern in Problembanken zulassen. Wer mehr als 100 Mio Rubel (ca. 1,3 Mio Euro) auf dem Konto hat, soll vom Gläubiger der Bank, was de facto jeder Sparer ist, zwangsweise zum Aktionär werden, der für die Verluste des Finanzinstitutes haftet. Das erklärte der stellvertretende Finanzminister Alexej Moissejew auf der Wochenendsitzung des Zentralbankrates. Dieses Verfahren ist nicht neu und wird in der Finanzwelt als bail-in bezeichnet.

Bail-in: Bei der globalen Finanzkrise 2008 wurden die größten Finanzinstitutionen der Welt von ihren Regierungen mit dem Geld der Steuerzahler in dreistelliger Milliardenhöhe gerettet. Diese Vermögensumverteilung wurde als „Bail-out“ bezeichnet. Um in Zukunft bei der Rettung maroder Banken nicht wieder in die Staatskasse greifen zu müssen, wurde das so genannte „Bail-in“ erfunden. Das bedeutet, dass Problembanken nun zuerst das Geld von Anleihegläubigern, Aktionären und Sparern einsetzen müssen. Dieses Verfahren ist seit 2015 in Deutschland geltendes Recht, ab Beginn dieses Jahres in der gesamten EU, wobei Einlagen von über 100.000 Euro betroffen sind.

Wie TASS unter Bezug auf Swetlana Nikitina, Beraterin des russischen Finanzministers, mitteilte, werde eine solche Regelung bislang in Russland nicht angewendet und befinde sich derzeit im Stadium der Erörterung. So seien weder ein endgültiger Schwellenwert festgesetzt noch geklärt, ob nur die Einlagen von Unternehmen oder auch die von Privatpersonen zur Bankensanierung herangezogen würden. Ihren Worten zufolge seien gegenwärtig im Falle der Sanierung einer Bank lediglich Spareinlagen bis zu einer Höhe von 1,4 Mio Rubel (ca. 18.500 Euro) über den russischen Einlagensicherungsfonds versichert. Der Rest werde in Abhängigkeit von dem finanziellen Zustand der zu sanierenden Bank erstattet.

„Bail-in könnte eine zusätzliche Kompensation sein, sowohl für die Anleger, wie für die Banken. Das betrifft aber nur marode Finanzinstitutionen, die ihre Arbeit praktisch bereits eingestellt haben“, erklärte Nikitina.

Ukrainisch-russischer Wirtschaftskrieg, nächste Runde: Seit Sonntag dürfen Lkw mit ukrainischem Kennzeichen nicht mehr auf russischen Straßen fahren – und seit Montag keine russischen Lkw mehr auf ukrainischen Straßen. Das Transportministerium in Moskau hatte seine Maßnahme als Reaktion auf die „illegalen Blockaden russischer Lkw auf ukrainischem Territorium“ bezeichnet. Ausgenommen von dem Embargo sind lediglich ukrainische Lkw, die im sogenannten Zollkonvoi unter Begleitung russischer Polizei im Transit nach Kasachstan unterwegs sind.

Am Montag verkündete auch die ukrainische Regierung eine offizielle Blockade für russische Lkw auf ihrem Territorium.

500 Lkw warten auf Ein- oder Ausreise
Wie es hieß, wurden bis zum Montag 152 ukrainische Lkw auf russischem Territorium gestoppt. In allen Fällen fertigten die lokalen Aufsichtsbehörden Protokolle an und setzen die Lkw auf polizeilichen Parkflächen fest. Weitere Anordnungen aus Moskau stehen noch aus. Die Zahl russischer Lkw zu beiden Seiten der russisch- bzw. weißrussisch-ukrainischen Grenze, die auf die Ein- oder Ausreise warten, wird auf rund 500 geschätzt.

Auslöser der russischen Entscheidung vom Sonntag waren Blockaden russischer Lkw durch nationalistische Autonome in der Ukraine. Begonnen hatten sie in der vergangenen Woche in den Karpaten. Von dort breitete die Aktion sich rasch nach Wolhynien und in die Gegenden um Schytomyr, Riwne, Lwiw (Lemberg), Iwano-Frankiwsk (Stanislau) und Cherniwtsi (Tschernowitz) im Westen, nach Chernohiv und Sumy im Süden und im Osten bis Dnipropetrowsk aus.

Bedingt durch die Auseinandersetzung um neue Transportkontingente und Dokumente im polnisch-russischen Frachtverkehr ist die Einfahrt russischer Lkw auch nach Polen seit Anfang Februar blockiert. Das heißt, dass seit dem vergangenen Wochenende sämtliche in Russland zugelassenen Lastkraftwagen Westeuropa nicht mehr auf direktem Wege erreichen können. Die beiden Länder Ukraine und Polen bilden einen kompletten Riegel zwischen dem Schwarzen Meer und der Ostsee.

Direktverbindung nach Westeuropa komplett gesperrt

Der seit Jahresende schwelende russisch-türkische Konflikt hat zudem zur Folge, dass auch diese beiden Länder für 2016 keine gegenseitigen Frachtkontingente und Einreiselizenzen vereinbart haben. Somit ist die Route durch den Kaukasus und durch Anatolien für russische Lkw ebenfalls gesperrt. Möglich ist einzig noch die Reise durch Finnland und Skandinavien oder direkt mit der Fähre von St. Petersburg aus über die Ostsee.

Der ukrainische Nationalistenführer Oleg Tjahnybok, langjähriger Vorsitzender der radikalnationalistischen Partei „Swoboda“, hatte die Regierung in Kiew bereits Ende der Vorwoche aufgefordert, allen russischen Lkw die Einreise zu verbieten. Auf Facebook fragte er, wieso die Polen keine russischen Lastwagen ins Land ließen, während die Ukraine, gegen die Russland einen Krieg führe, in aller Ruhe dem Aggressor erlaube, ukrainisches Territorium zu nutzen und ukrainische Straßen zu beschädigen.

Licht am Ende des Tunnels? Die Preiserholung von Rohöl auf über 40 US-Dollar pro Barrel – erstmals seit Ende 2015 – ist nur ein Indikator für eine Trendwende in den Rohstoff- und Schwellenländern. Allein in China stieg der Preis für Eisenerz im vergangenen Juni um 19 Prozent auf das Niveau vom Juni 2015. Es war der steilste Anstieg an einem einzigen Tag seit 2009.

Auslöser war ein Treffen chinesischer Vertreter am Wochenende, die stärkere Unterstützungsmaßnahmen für die wirtschaftliche Erholung ankündigten, auch auf Kosten der steigenden Neuverschuldung. Das chinesische Wachstumsziel für 2016 von 6,5 bis 7 Prozent wurde bestätigt.

Rohstoffwerte ziehen an

Die Preise für Kupfer, Zink und Aluminium erreichten in der vergangenen Woche wieder das Niveau vom Herbst 2015. Das Gleiche galt für börsennotierte Rohstoffaktien. Anglo American und Glencore, die absoluten Verlierer im FTSE 100 Index im vergangenen Jahr, stiegen vom Jahresbeginn bis zum Wochenanfang um 89,8 bzw. 72,6 Prozent.

BHP Billiton und UC Rusal erholten sich im gleichen Zeitraum um 12,2% bzw. 18,1%. Die Ölbestände (BP, ExxonMobil, Royal Dutch Shell, Chevron) lagen 10 bis 30 Prozent über dem Jahreswechsel, während der russische Staatsbetrieb Rosneft 19 Prozent in Landeswährung zurückgewann und Ende letzter Woche seinen historischen Höchststand von 302,25 Rubel erreichte.

Die anhaltenden Berichte über eine angebliche Abschwächung der chinesischen Wirtschaft (“Februar-Exporte minus 25 Prozent”) halten Glencore-CEO Ivan Glasenberg für übertrieben. Sein Unternehmen verfügt in China über ein gutes Auftragsbuch, sei es in den Bereichen Zink, Kupfer, Nickel oder Kohle. Auch in anderen Regionen der Welt ist der Umsatz zufriedenstellend.

Kehrt zu Höchstständen zurück

Der globale Bloomberg Commodity Index hat sich gegenüber seinem Tiefststand vom Januar um 8,9 Prozent erholt. Der Herausgeber von Fuller Treacy Money, David Fuller, sagte: “Der beste Weg, niedrige Preise zu schlagen, ist, niedrige Preise zu kaufen.” Sobald die Rohstoffproduzenten an die Grenze der Rentabilität stoßen, sinkt auch das Angebot und kehrt den Trend um.

Eine ähnliche Entwicklung zeichnet sich auch in anderen Märkten ab, deren Preise in den letzten Jahren teilweise stark unter Druck geraten sind: Aktien, Anleihen und Währungen von Schwellenländern. Nach einem Rückgang von 30 Prozent in den letzten drei Jahren zieht der Emerging Market MSCI Emerging Markets die ersten mutigen Investoren an. Research Affiliates-Analysten, die für den Großinvestor Pimco arbeiten, sprechen bereits über die “Chance des Jahrzehnts”.

Die Renditen liegen auf dem höchsten Niveau seit der Finanzkrise 2007/08. In den Monaten Januar und Februar 2016 wurden bereits 5 Milliarden frisches Geld in auf Schwellenländer ausgerichtete Rentenfonds investiert. Ein auf JPMorgan Chase-basierter Lokalwährungsanleihenindex stieg um 3,1 Prozent gegenüber einem Verlust von 15 Prozent im Vorjahr seit Jahresbeginn.

Gut ein Jahr nach dem Anschluss (je nach juristischer Auslegung der Annexion) der Krim wird der neue de-facto-Status der Halbinsel zunehmend zur Normalität. Westliche Diplomaten, Beamte und Politiker mögen noch Jahrzehnte damit verbringen, die aus Sicht ihrer Länder illegale Aneignung oder gar Okkupation der Halbinsel durch die Russische Föderation zu monieren – die Wirtschaft hat so viel Zeit nicht.

Die gestern bekannt gewordene Unterzeichnung eines Liefervertrags für Gasturbinen auf die Krim durch die mehrheitlich zum deutschen Siemens-Konzern gehörende St. Petersburger Siemens Gas Turbines Technologies (SGTT) lässt erkennen, welche Konflikte auch in den staatsnahen westlichen Konzernen inzwischen entbrannt sind.

Primat der Politik?
Im Hause Siemens gibt es viele, die den Primat der Politik uneingeschränkt anerkennen. Diese Gruppe ist der festen Überzeugung, die westliche Politik und die westlichen Unternehmen müssten um des Prinzips willen auf der Einhaltung der weltweit oder zumindest in Europa geltenden Regeln des Zusammenlebens der Staaten – so wie der Westen sie versteht – beharren. Nicht umsonst war es das deutsche Musterunternehmen Siemens, dessen Vorstände demonstrativ die Teilnahme am Internationalen Weltwirtschaftsgipfel in St. Petersburg im vergangenen Monat verweigerten.

Doch nicht alle Siemensianer sehen das so. Die einen, weil sie meinen, der Westen überschätze schon heute seine Kraft. Dann gibt es jene, die die verlorenen Aufträge zählen, etwa die Beteiligung an der Hochgeschwindigkeitsstrecke Moskau-Kasan-Jekaterinburg oder Lieferungen an die Moskauer Untergrundbahn, die sogenannte Metro. Das sind nur Beispiele, doch jedes davon hinterlässt im Auftragseingang eine hässliche Null.

In dem genannten Petersburger Gemeinschaftsunternehmen gibt es zudem einen russischen Partner, Silowije Maschiny, der wenig Neigung verspürt, satte Aufträge fahren zu lassen, weil Siemens sich in politischer Grundsatztreue gefällt. Mehr noch: Silowije Maschine steht selbst unter politischen Druck, allerdings aus Richtung Kreml. SGTT ist das einzige lokale Unternehmen, das in der Lage ist, diese Turbinen herzustellen. Und ohne Silowije Maschiny steht das Siemens-Engagement in der Petersburger Gasturbinenfabrik auf Treibsand.

Rund 700 Milliarden Euro – das ist es, was der Westen den Sanktionskrieg mit Russland kostet, so die Londoner Denkfabrik Bow Group. Die englischen Experten fordern eine diplomatische Initiative mit dem Ziel, den Konflikt in der Ukraine bis Ende 2015 zu lösen.

Die derzeitige Krise könnte auch genutzt werden, um Russland auf den Weg der Reform zu bringen. Jedenfalls wäre eine ukrainische Friedensregelung ohne Moskau aufgrund der geografischen und historischen Bindungen der Region und der großen Zahl von Russen in der Ukraine undenkbar.

Ältester konservativer Think Tank
Die 1951 gegründete Bow Group ist die älteste konservative Denkfabrik auf den britischen Inseln. In dem in der vergangenen Woche vorgelegten Bericht legen Experten unter der Leitung von Adriel Kasonta großen Wert darauf, den Konflikt in seinem historischen und kulturellen Kontext zu betrachten. Auf der Grundlage eines solchen Ansatzes halten die Autoren die wirtschaftlichen und politischen Momente des Konflikts für durchaus lösbar.

Nach Ansicht der Bow Group sind die wichtigsten Kostenblöcke des Wirtschaftskriegs (Sanktionen und Gegenmaßnahmen) für die Europäische Union: 120 Mrd. € Exportverlust, Rückgang des Gesamthandels 326 Mrd. €, 147 Mrd. € Ausfallrisiko für russische Verbindlichkeiten gegenüber EU-Banken. Insgesamt sind in der EU fast 2 Millionen Arbeitsplätze gefährdet. Darüber hinaus sank das US-Handelsvolumen um 137 Milliarden Dollar und die Exportverluste um 38 Milliarden Dollar.

Die geopolitischen Veränderungen wären jedoch fast noch gravierender. Die wirtschaftliche Ausrichtung Russlands hat sich bereits deutlich in Richtung der BRICS-Länder und vor allem Chinas verschoben.

Begünstigte: nicht-westliche Länder

Nicht nur die Bow Group weist darauf hin, dass die Sanktionen das gesamte nicht-westliche wirtschaftliche und technologische Potenzial mittelfristig deutlich stärken. Innerhalb weniger Jahre – definitiv früher als ohne Sanktionskrieg – wird Russland über alternative Gasmärkte in China, aber bald auch in Korea und anderen asiatischen Ländern verfügen. Darüber hinaus entwickelt Russland mit China und anderen Ländern in Asien und Südamerika schnell Alternativen zu westlichen Technologiemonopolen in der Informations-, Finanz- und Explorationstechnologie.

Wörtlich heißt es im Bericht: “Es ist absolut notwendig, bis Ende 2015 eine nichtmilitärische Lösung zu finden, die für die Ukraine, Russland und den Westen gleichermaßen akzeptabel ist. Andernfalls droht der Ukraine höchstwahrscheinlich eine Insolvenz. Es bedarf eines diplomatischen Kompromisses, der den Status Russlands als einflussreicher politischer Akteur in Osteuropa nicht außer Kraft setzt und der Ukraine gleichzeitig die Möglichkeit gibt, ihre eigene innen- und außenpolitische Ausrichtung festzulegen. ”

 

Russische Aktien erwirtschaften einige der höchsten Renditen des Jahres 2019, da die Anleger den Schock der letztjährigen Sanktionen überwinden.

Prahlerische Rechte für den heißesten Hauptaktienmarkt der Welt in diesem Jahr gehören einem unwahrscheinlichen Führer: Präsident Vladimir V. Putin aus Russland.

Die Kombination aus steigenden russischen Aktienkursen und einem lebhaften Rubel hat im Jahr 2019 zu einigen der besten Anlagerenditen der Welt geführt. In US-Dollar ausgedrückt sind russische Aktien um mehr als 28 Prozent gestiegen (und mehr, wenn Sie Dividenden berücksichtigen). Der S & P 500 hingegen legte um mehr als 16 Prozent zu.

Aktie

Es gibt fundamentale wirtschaftliche Gründe für die Rallye in Russland, insbesondere den wieder anziehenden Preis für Rohöl, einen Eckpfeiler der Wirtschaft des Landes.

Die starke Performance spiegelt aber auch das wachsende Vertrauen der Anleger wider, dass die US-Regierung keine weiteren Maßnahmen ergreifen wird, die die russische Wirtschaft gefährden würden.

“Dies ist in hohem Maße auf die Wahrnehmung politischer Risiken zurückzuführen”, sagte Jason Bush, Senior Analyst bei Eurasia Group, einem Beratungsunternehmen. “Letztes Jahr war die Besorgnis über neue US-Sanktionen gegen Russland sehr groß.”

Nachdem die USA im vergangenen Jahr Sanktionen gegen prominente russische Geschäftsleute, Beamte und Unternehmen verhängt hatten – unter anderem als Reaktion auf Russlands Einmischung in die Präsidentschaftswahlen 2016 – flohen die Investoren.

Investition

Der Aktienmarkt des Landes fiel in US-Dollar um mehr als 15 Prozent. Auf dem Anleihemarkt fielen auch die Kurse, was es für Menschen und Unternehmen teurer machte, Geld zu leihen. Als das Kapital ausstieg, fiel der Rubel um etwa 20 Prozent.

“Diese großen Sanktionen im Finanzsektor, über die sich die Menschen Sorgen machten, wurden nie umgesetzt”, sagte Jacob Funk Kirkegaard, Senior Fellow am Peterson Institute for International Economics.

Das hat die Anleger dazu veranlasst, sich auf die Fundamentaldaten zu konzentrieren: Ein russischer Markt, auf dem Aktien nach dem Ausverkauf im vergangenen Jahr, insbesondere angesichts des Anstiegs der globalen Ölpreise um mehr als 45 Prozent zu Beginn dieses Jahres, als spottbillig galten. Diese Rallye trug zur Aufwertung des Rubels bei und stoppte den Kursrutsch an den russischen Aktienmärkten, deren Wert größtenteils bei Energieunternehmen liegt.

“Wenn sich das Öl gut entwickelt, entwickelt sich Russland gut”, sagte David Hauner, Marktstratege bei der Bank of America Merrill Lynch.

Auf ganzer Linie erhöhen Analysten ihre Erwartungen an die Gewinne russischer Unternehmen in diesem Jahr, und einige dieser Unternehmen schütten den Aktionären reiche Dividenden aus. (Die Dividendenrendite des MSCI Russia Index ist dreimal so hoch wie die des S & P 500.) Russlands relative Isolation vom Handelskrieg zwischen den USA und China ist ein weiteres Verkaufsargument.

 

Aber Käufer aufgepasst: Obwohl der russische Aktienmarkt gute Jahre hinter sich hat, ist er für seine Volatilität bekannt. Geld verdienen erfordert ein tadelloses Timing.

Der RTS-Index, der zum Beispiel russische Aktien in US-Dollar misst, ist gegenüber seinem Höchststand im Jahr 2008 immer noch um rund 45 Prozent gesunken.

Und die russische Wirtschaft zeigt Anzeichen einer Abkühlung und wächst im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahr nur um 0,5 Prozent.

Wer kontrolliert die Währung?

Gemäß der russischen Devisenkontrollgesetzgebung ist es Einwohnern im Allgemeinen nicht gestattet, Waren oder Dienstleistungen in einer anderen Währung als dem Rubel zu kaufen oder zu verkaufen. Transaktionen zwischen in Russland ansässigen und nicht in Russland ansässigen Personen können in jeder beliebigen Weltwährung getätigt werden, sofern die russischen Devisenkontrollgesetze eingehalten werden. Wenn ein Russe und ein Nicht-Russe an einer Transaktion beteiligt sind, müssen sich die Parteien mit den Regeln für die Verwendung ausländischer Bankkonten und den Regeln für die Rückführung und die Meldepflicht bei Transaktionen im Rahmen von Außenhandelsverträgen vertraut machen.

Heute wird die Währung vom föderalen Steuerdienst und vom föderalen Zoll kontrolliert (von 2004 bis 2016 war sie in den Händen von Rosfinnandzor – dem föderalen Dienst für Finanz- und Haushaltskontrolle, bevor Rosfinnandzor abgeschafft wurde). Seitdem auch die neuen Gremien die Kontrolle ausüben, hat die Gesetzgebung zur Währungskontrolle in Russland viele wichtige Änderungen erfahren und in absehbarer Zeit noch viele weitere.

Das Jahr 2016 war ein turbulentes Jahr, als es um die Wechselkurse von Rubel zu US-Dollar und Euro ging (siehe Website der Zentralbank Russlands (CBR)). Beachten Sie, dass die Wechselkurse von der Zentralbank und nicht vom russischen Recht geregelt werden und ausschließlich von Wirtschaft und Politik beeinflusst werden.

Die Rolle der CBR

Die Rolle der CBR

Die Zentralbank Russlands, die den meisten von uns als CBR bekannt ist, ist die einzige Stelle, die für die Gewährleistung der Stabilität des Rubels, der russischen Landeswährung, zuständig ist. Die CBR hat verschiedene Aufgaben, darunter

Sicherstellen, dass der Rubel geschützt ist und stabil bleibt

Geldpolitik

Geld ausgeben und Währungsumsatz kontrollieren

offizielle Wechselkurse

fungieren als kreditgeber, wenn niemand anderes kann, und organisieren die refinanzierung für kreditinstitute

Festlegen von Abwicklungsregeln und -vorschriften für den Bankbetrieb

Überwachung und Festlegung von Regeln für das nationale Zahlungssystem

Haushaltskonten und die internationalen Reserven der CBR zu kontrollieren

Überwachung und Registrierung von Finanzorganisationen

Der Bankensektor

Der russische Bankensektor hat in den letzten Jahren insgesamt einen positiven Wachstumstrend verzeichnet und tut dies weiterhin. Im Jahr 2016 hat es sich gegenüber dem Vorjahr vervierfacht. Sowohl die Kredite als auch die Qualität der Kredite nahmen im Jahr 2016 zu. Im November 2016 waren in Russland 643 Kreditinstitute tätig (594 Banken und 49 Nichtbanken), was einem Rückgang der Kreditinstitute gegenüber Januar 2015 entspricht.
Die größten Vermögenswerte des Landes sind Sberbank, VTB, Gazprombank und Russian Agricultural Bank – Russlands größte Banken.

MOEX

MOEX – die Plattform für Investoren

Der russische Wertpapiermarkt wird von der Moskauer Börse (MOEX) dominiert. Es ist eine Anlegerplattform für den Handel mit Aktien, Anleihen, Derivaten und Währungen im In- und Ausland. Russische Unternehmen können Aktien und Anleihen ausgeben und im Rahmen von öffentlichen Platzierungen zum Verkauf anbieten.
Im Februar 2013, zwei Jahre nach dem Zusammenschluss von Moscow Interbank Currency Exchange (MICEX) und Russian Trading System (RTS), war MOEX an die Börse gegangen.

Bekämpfung der Geldwäsche (AML) einstellen

Seit 2001 arbeitet Präsident Putin intensiv und effizient an der Bekämpfung der Geldwäsche (AML), um diese den westlichen Standards anzupassen. Russland ist seit 2003 Mitglied der International Financial Action Task Force (FATF) und seit 2004 Mitglied der Eurasischen Gruppe zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (EAG). Die EAG umfasst viele GUS-Staaten, China und Indien.

Wir erwarten bedeutende Änderungen sowie neue Statuten der geltenden Gesetzgebung, um einen reibungslosen Ablauf dieser automatisierten Weitergabe von Informationen sowie des Informationsbeschaffungsprozesses zu gewährleisten.